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Jahreshauptversammlung am Samstag, 11. Januar 2014, um 19 Uhr im Gasthof Rössle, Rangendingen

JHV-2014-01

Pilgersteine zieren Jakobsweg

Verjüngung in der Vorstandschaft – Barbara Schmid aus Hechingen neue Schriftführerin, der Mössinger Ulrich Schöll neuer Pilgerbeauftragter

Kontinuität und transparente Planung bestimmten das vergangene Jahr in der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft, und Ideen gab es genug, wie man in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, teilte Vorsitzender Hannes Reis unter anderem am vergangenen Samstag bei der Hauptversammlung im Gasthof „Rössle“ in Rangendingen mit.

Erfreulich von Seiten der Gesellschaft war, das mit Barbara Schmid und Ulrich Schöll eine Verjüngung innerhalb der Vorstandschaft vorgenommen werden konnte. Hannes Reis wurde für ein weiteres Jahr als Vorsitzender gewählt, Horst Bendix ist künftig sein Stellvertreter.

Neben fünf Vorstandssitzungen, indem die Mitglieder selbstbewusst und mit einer guten Streitkultur ausgestattet waren, ging Hannes Reis chronologisch auf die einzelnen Aktionen während des Berichtszeitraumes ein. Besonders erwähnt wurde der Jüdische Tag in der Alten Synagoge in Hechingen. Den rund 40 Teilnehmern war die Führung mit Johanna Werner noch in bester Erinnerung, wo sie eindrücklich, manchmal auch beklemmend sowie erhellend berichtete.

Zusammengefasst, so Reis, lässt sich sagen, die Gesellschaft stehe gut da, halte stabil Kurs und werde in der Öffentlichkeit beachtet, das zeigen immer wieder Anfragen, die das Pilgern betreffen. Gesponnen und geboren wurde das Projekt „Pilgersteine“. Es hat zum Ziel auf dem Hohenzollerischen Jakobsweg zwischen Rangendingen, Hechingen und Jungingen drei markante Steine zu setzen, die als Kleindenkmale am 27. Juli (nicht weit vom Jakobstag) der Öffentlichkeit übergeben werden sollen.

Die Pilgersteine sollen zur Orientierung für Pilger, Wanderer und Biker dienen. Durch eine Kooperation mit den lokalen Schulträgern, wie zum Beispiel Jungingen, Hechingen-Stetten sowie Rangendingen soll das Thema Pilgern bereits in der jungen Generation verankert werden.

Die Bürgermeisterämter von Jungingen, Hechingen und Rangendingen haben bereits ihre Zustimmung zu diesem Projekt gegeben. Die Steinwerkstatt Elmar Strobel aus Rangendingen hat den Zuschlag zum Anfertigen der Pilgersteine erhalten, nachdem zuvor der Vorstand der Gesellschaft eine Auswahl getroffen hat.

In zeitlicher Reihenfolge stellte Hannes Reis auch die geplanten Aktivitäten im neuen Jahr vor, darunter das Winterpilgern am letzten Wochenende im Kloster Kirchberg, Pilgervorträge  und –stammtische und nicht zuletzt ein Mitternachtskonzert am Ende dieses Jahres in der Junginger Wallfahrtskirche mit namhaften Solisten, dass den Höhepunkt im Jahresablauf darstellen soll, sind zum Beispiel darin enthalten.

In längeren Ausführungen ging Rechnungsführer Manfred Wahlwiener auf die positive Kassenlage ein und bezeichnete die Gesellschaft als „kleinen, aber feinen Verein“. Klaus Riester und Barbara Schmid, die als Kassenprüfer tätig waren, bescheinigten Wahlwiener eine absolut gründliche Arbeit und empfahlen Entlastung, die einstimmig gewährt wurde.

Souverän und sicher leitete Steuerberater Leopold Schwenk aus Rangendingen die Entlastung und die Neuwahlen, die folgendes Ergebnis brachten: Vorsitzender Hannes Reis (Hechingen-Stetten), Stellvertreter Horst Bendix (Jungingen), Rechnungsführer Manfred Wahlwiener (Hechingen-Weilheim), Schriftführerin Barbara Schmid (Hechingen), Beisitzer sind wie bisher Brigitte Ermantraut (Hechingen-Boll), Karl Reck (Hechingen-Stetten) und Achim Krause (Haigerloch-Trillfingen).

Zum neuen Pilgerbeauftragten wurde Ulrich Schöll (Mössingen) bestimmt, Kassenprüfer ist wie bisher Klaus Riester (Hechingen), und neu Werner Bendix (Hechingen-Boll).

Glückwünsche übermittelte Hannes Reis an Barbara Schmid und Ulrich Schöll. Danke sagte er an Christian Sulzer aus Hechingen-Beuren, der rund drei Jahre stellvertretender Vorsitzender war und auf eigenen Wunsch jetzt ausschied, außerdem führte er vorbildlich die Vereinschronik . Mit einem guten Tröpfchen verabschiedete er Christian Sulzer, der in die Mitgliedsreihen zurück tritt. 

Zum Schluss erinnerte der stellvertretende Vorsitzende an ein Wort, das der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Havel einst gesprochen hat: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass es etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht!“

Bericht und Foto von Horst Bendix.