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„Großer Gott wir loben Dich…“

Rund 50 begeisterte Pilger bei der 4. und letzten Etappe auf dem Hohenzollerischen Jakobusweg – Meßkirch bildete den Höhepunkt

Juli 2015

Sage und schreibe rund 50 Pilger wollten am vergangenen Samstag, und das trotz heftiger Sturmböen, dabei sein, wenn es zur letzten Etappe von insgesamt vier Etappen von Sigmaringen nach Meßkirch ging.

Hoch erfreulich, die Kooperation zwischen Volkshochschule Burladingen und Hohenzollerischer Jakobusgesellschaft. Die Leiterin der vhs, Mechthild Betz: „Ich bin sprachlos, so eine tolle Gemeinschaft anzutreffen verdient meinen uneingeschränkten Respekt und fordert geradezu auf weiter zu machen.“

Am Sigmaringer Bahnhof war kurz Begrüßung, ehe es am Donaufluss hinausging, wo auf dem Radweg bald Laiz, der Heimatort des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, erreicht wurde. Man überquerte an der Donaubrücke die Bundesstraße und durch Wiesen und Felder erreichte man das ehemalige Kloster Inzigkofen über ein Tor, den von hohen Klausurmauern umschlossenen Klostergarten mit seinen Heil- und Kulturpflanzen.

Auf schmalem Waldpfad steuerte man das „Känzele“ an, ein exponierter Felsvorsprung mit Weitblick hinaus ins romantische Donautal. Nach diesem kleinen Abstecher führte der Pilgerweg dem Radweg entlang zunächst nach Vilsingen und Engelswies, wo bereits Dr. Wolf Gerhard Frenkel wartete, der den Pilgern die Mater Dolorosa Kirche etwas näher vorstellte mit seinem vom berühmten Barockmaler Andreas Meinrad von Au ausgemalten Kuppel- und Gewölberaum.

Dr. Frenkel war ein exponierter Kirchenführer der das Gnadenbild der Schmerzensmutter näher erläuterte, Ausführungen zum berühmten Verena- und Schutzengelaltar machte, der die Josefsstatur sowie den Altar St. Anna Selbdritt bildlich aufzeichnete. Mit tiefen Eindrücken kehrte man nach einer Trink- und Vesperpause der Mater Dolorosa Kirche den Rücken und pilgerte auf dem Verenaweg an Bauernhäuser vorbei nach Meßkirch, der letzten Station.

Über die Fußgängerzone erreichte man die katholische Stadtpfarrkirche St. Martin, die durch den berühmten Barockschmuck hervorstach, den schon Karl-Georg Sauter zu einem Loblied auf die Martinskirche animierte: „Kunnscht Du i unsre Kirche nei, moinscht, d’kämscht ins Himmelszelt.“ Man schaute sich um und war begeistert über die zahlreichen Kunstwerke, die diese Kirche barg, und natürlich durfte der Eintrag mit dem Pilgerstempel nicht fehlen.

Hier ging der Pilgerführer am Mikrofon beim Ambo noch einmal auf den Jakobustag ein, der heute Namenstag feierte, sprach davon, dass der Apostel Jakobus einer der ersten Jünger war, die Jesus folgten.

In einer Meditation „Zurückfinden“ sagte Horst Bendix unter anderem „Mein Pilgerweg geht nun zu Ende und ich schaue noch einmal zurück, so warst Du nicht nur mit mir auf diesem Weg, Du bist auch weiterhin in meinem Leben da.“ Und mit dem „Großer Gott“, vom ältesten Teilnehmer angestimmt, ging eine Pilgerfahrt zu Ende, die unvergessen bleiben wird.

Mit dem Segen Gottes und unter Glockengeläut verabschiedeten sich die Pilger vom grandiosen Gotteshaus und machten sich schnurstracks zum Hotel „Adler Alte Post“ auf, wo bei Trinken und Essen die vier Etappen noch lange nachhallen werden.

Die beiden Reisebusse brachten die Pilger in den Abendstunden wieder pünktlich nach Sigmaringen an den Bahnhof zurück, wo man sich verabschiedete mit einem lauten Zuruf: „Auf ein neues...“

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In Meßkirch das Abschlussfoto

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Bahnhof in Hechingen

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Sigmaringen

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Laiz

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Engelswies

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Meßkirch

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Sankt Martin

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Abschluss in Meßkirch im Hotel Adler